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image  Konzert im Saal / Kulturprojekt 21
20:00Uhr / VVK: 13 € + Service- und VVK-entgelt / AK: 16 € / freie Sitzplatzwahl / Tickets

NILS FRAHM / Deutschland
Support: MARTYN HEYNE

Fragt man Nils Frahm nach der Top 5 der wichtigsten Einflüsse auf sein Leben, nennt der Berliner zuerst seine Eltern und Freunde, dann das deutsche Jazzlabel ECM, die Regisseure Stanley Kubrick (von „ Uhrwerk Orange“ bis „ Eyes Wide Shut “) und Werner Herzog („Aguirre“, „Nosferatu“, „Fitzcarraldo“) sowie die Gebrüder Grimm. Was sich davon wirklich in seiner Musik widerspiegelt, möge jeder für sich selbst entdecken. So viel sei verraten: Frahm wuchs in einer musikalischen Familie auf, der Vater spielte Klavier, der Junior trommelte auf den Bongos dazu. „Wahnsinnig komisch“ fand der Kleine das, aber die Eltern schritten ein, als Klein-Nils das Piano auch wie ein Schlagzeug bearbeitete. Da investierte man doch lieber in einen Lehrer. Für ein paar Jahre Klavierunterricht. Deshalb versteht sich Frahm auch nicht als ein Studierter. „Ich wollte nie den klassischen Weg gehen – zu viel Druck und Stress“, sagt er. Eigene Musik galt es zu kreieren nachdem er Chopin, Satie, Rachmaninoff und den ECM-Klavierkatalog verinnerlicht hatte. Heute wird der Komponist zur Speerspitze der Neoklassik-Szene gerechnet und für Alben wie „Wintermusik“, „The Bells“ und „Felt“ hoch gelobt. „Voll kleinster zarter Klänge“ hieß es zur 2010-er Veröffentlichung, auf der der Pianist auch in die Welt der unhörbaren Laute eintauchen wollte. Besinnliche Passagen, melancholische Refrains, intime Atmosphären, minimalistische Improvisationen, ehrliche Schönheit – Nils Frahm lässt sein Publikum in Klängen baden.

http://www.nilsfrahm.de