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image  Konzert im Saal / Kulturprojekt 21
13:00Uhr / VVK: 8 &euro + Service- und VVK-entgelt / AK: 10 € / freie Sitzplatzwahl / Tickets

Daniel Kahn & The Painted Bird
Brotfabrik Festival


Zu Kahn und seinen schrägen Vögeln kursieren recht plakative Vergleiche im weltweiten Netz. So verbreitete "Die Zeit" in ihrem Blog folgende Einschätzung: „Daniel Kahn & The Painted Bird sind dem Klezmer, was die Pogues dem Folk waren: Sie versetzen die Tanzmusik der osteuropäischen Schtetl mit einer ordentlichen Portion Punk.“ Der aus Detroit stammende Sänger, Akkordeon- und Ukulele-Spieler hat in Berlin seine neue Heimat gefunden, gehört dort nicht nur zur jüdischen Kulturszene der Stadt. The Painted Bird gilt längst über die Stadt- und auch Landesgrenzen hinaus als eine der umtriebigsten unter den neuen Klezmer-Bands. Kahn & Co. geben sich gerne auch unbequem und politisch, wenn sie auf Jiddish, Deutsch und Englisch ihre Geschichten von Partisanen und Parasiten (so der Titel des Albums) ihrem faszinierten Publikum präsentieren. Berlin als neuer Standort hat sicherlich dazu beigetragen, dass das Kabarett-Element in der Musik der Painted Birds schärfere Konturen bekommen hat. Brecht, Weill und Eisler scheinen Spuren hinterlassen zu haben, aber auch andere Einflüsse wie Nina Simone, Leonard Cohen und Tom Waits kann man heraus hören. Selbst ein Magazin wie INTRO, nicht unbedingt ein Medium für Klezmer-Musik, fühlte sich für das Album verantwortlich. Wegen seines revolutionären Enthusiasmus und der „musikalischen Symbiose von Ost-Europa und dem Berlin der 20er-Jahre mit den großen Traditionen des politischen Songs und den Erzählstrukturen des traditionellen Volksliedes als Mittel der Weitergabe einer kollektiven Identität“.
Mit freundlicher Unterstützung von

Institut français d’histoire en Allemagne,

hr2-kultur, Journal Frankfurt,

academia de tango, Instituto Cervantes,

US-Generalkonsulat Frankfurt


http://www.paintedbird.net
 
 
 
image  Frankfurter Autoren Theater / Off Off
19:00Uhr / AK: 15 € / Tickets

Versuch´s doch mal mit Politik
Komödie von Sylvia Hoffman
Der gealterte Schlagerstar Johnny Cliff steht am Rande des finanziellen Ruins. Seine Agentin hat die rettende Idee: Johnny Cliff wird als Politiker vermarktet! Mit Viktor Vössing (Johnny Cliff), Michaela Conrad (Vera), Claudia Brunnert (Tante Hede), Adrian Scherschel (Matzke), Pierre Humphrey (Paolo). Regie: Natascha Retschy Fotos: Christof M. Fleischer

http://www.frankfurter-autoren-theater.de
 
 
 
image  Konzert im Saal / Kulturprojekt 21
20:00Uhr / VVK: 22 &euro + Service- und VVK-entgelt / AK: 26 € / freie Sitzplatzwahl / Tickets

Juan Carlos Cáceres & Tango Negro Trio
Brotfabrik Festival


Als Juan Carlos Cáceres im Sommer 2009 das Weltmusik im Palmengarten- Programm bereicherte, schrieb Jean Trouillet im Journal Frankfurt: „Nach Astor Piazzolla ist Cáceres der zweite große Tango- Revolutionär. Piazzolla führte den Tango aus den Tanzhallen in die Konzerthäuser und veränderte Tempi und Instrumentierung. Cáceres ist ebenso auf der Suche nach der Seele, dem tiefen Gehalt des Tango. Er erzählt die Geschichte der italienischen Einwanderer Argentiniens, die mit den Schwarzen am Rio Plata dieses Genre schöpften. Für ihn ist Tango nicht nur eine poetische, sondern auch eine aufmüpfige Musik.“ Darüber hinaus sei – was Stimme und Arrangements der Songs betrifft – eine Seelenverwandtschaft zu Paolo Conte festzustellen. Na, das sind doch mal wirklich interessante Koordinaten... „Der Tango- Rhythmus ist manchmal unaufdringlich klar, in Verfremdungen nur noch als Ursprung zu ahnen, vielfach aber in Anleihen aus den unendlichen Schätzen der rhythmischen Brechungen vor allem in der brasilianischen und kubanischen Musik vollkommen aufgelöst“, bemerke Jazz-Kritiker Ulrich Olshausen nach dem Palmengarten-Auftritt in der FAZ. Erleben Sie den Tango also einmal ganz anders.


Mit freundlicher Unterstützung von

Institut français d’histoire en Allemagne,

hr2-kultur, Journal Frankfurt,

academia de tango, Instituto Cervantes,

US-Generalkonsulat Frankfurt


http://www.juancarloscaceres.com